Nadine berichtet: Meine Erfahrung als Abteilungsleiterin – Aller Anfang ist schwer!

„Mutti, die wollen mich!“ war der erste Satz am Telefon nachdem ich mein Vorstellungsgespräch hatte. Also ging ich an meinem ersten Arbeitstag voller Tatendrang in die Niederlassung. Tatendrang?

Nein, nicht in den ersten Tagen, bremste mich gleich die Niederlassungsleiterin: „Sie sind mein Schatten und schauen was hier die Aufgaben einer Abteilungsleiterin sind.“ Ja, so saß ich nun im Büro und sah wie alle ins rotieren kamen sobald eine Anfrage hereinkam. Und ich, ich saß da und konnte noch nichts tun. Nach 2 Tagen startete ich wieder mit vollem Tatendrang, auf nach Lüdenscheid zum ersten Seminar.

Diesmal wurde aus Tatendrang eher Aufregung.

Nun saß ich beim Seminar und wieder konnte ich zuhören und lernen aber weiterhin nicht diesen Tatendrang ausleben. Dann kam das Vertriebscenter, jetzt musste ich arbeiten und zwar hart. Es gab Schlagzahlen und ich wusste nicht so ganz ob das der Beruf ist, den ich nach meinem Studium unbedingt wollte. Jeden Tag ging es nur um Zahlen und ich dachte ich würde dem Druck nicht standhalten.

Nach 10 Tagen wusste ich dann, dass alle anderen Recht hatten: „Du musst dich freitelefonieren, dann ist alles in Ordnung.“

Und es ging zum zweiten Seminar. Meine Regionalleiterin sah mich und als Begrüßung kam nur ein trockenes: „Die jungen Wilden!“ Ich grinste und dachte mit nur „Ja, wild bin ich ab jetzt am Telefon aber wann kommen die anderen Aufgaben.“ Auch das zweite und dritte Seminar ging schnell vorbei und ich lernte immer mehr wie umfangreich dieser Beruf doch war, den ich mir selber ausgesucht hatte.

Nach dem vierten Seminar, dem Dispositionsseminar, war ich sehr stolz auf die „Junge Wilde“ und konnte mich jetzt Abteilungsleiterin nennen.

Die Niederlassung half mir sehr, mich in meine Aufgaben einzuarbeiten, allerdings muss ich immer wieder sagen, dass es wirklich schwer ist, sich in ein bestehendes Team zu integrieren, da war es während des Studiums schon leichter mit Menschen warm zu werden. Jetzt bin ich seit über 7 Monaten in meiner Niederlassung. Abteilungsleiterin sein ist oftmals wunderschön und angenehm stressig, aber es ist bis heute nicht leicht, immer ein Teil eines Teams zu sein.

Eine Niederlassung ist wie ein Bewerber, Mitarbeiter und Kunde – jeder ist verschieden und man muss auf jeden einzelnen ganz individuell eingehen.

Jeder Neue und jede Neue findet bei persona service einen Platz wenn man nur genügend Herzblut mitbringt.

Mir ist es, denke ich gelungen, so wie einigen anderen meiner ersten Seminargruppe auch.“

Nadine aus Thüringen

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